Häufige Fragen zu Paartherapie (FAQ)

Paartherapie bietet einen geschützten Raum, in dem Paare ihre Beziehung reflektieren, Verständnis füreinander entwickeln und neue Wege des Miteinanders finden können. Es geht nicht um Schuld oder darum, wer „recht“ hat – sondern darum, was zwischen euch lebt und wieder in Fluss kommen will.

Paartherapie kann helfen, wenn …

  • Gespräche immer wieder in Streit oder Schweigen enden
  • Nähe, Intimität oder Vertrauen verloren gehen
  • unerfüllte Bedürfnisse zu Entfremdung führen
  • sich einer von beiden „allein“ in der Beziehung fühlt
  • Alltag oder Krise die Beziehung belasten (z. B. Affäre, Krankheit, Jobverlust)
  • Trennung im Raum steht – aber auch der Wunsch nach Klärung oder Neubeginn

Auch wenn „nichts Schlimmes“ passiert ist, kann eine Paartherapie helfen, tiefer in Kontakt zu kommen. Je früher ein Paar kommt, desto besser!

Im Erstgespräch lernen wir uns kennen und klären den Auftrag. Sie erzählen aus jeweils ihrer Sicht das Problem, die Wünsche und Ziele. Am Ende des Gesprächs entscheiden wir gemeinsam, ob und wie es weitergeht.

Für Paare gibt es keine unverbindlichen Kennlern-Termine, weil sich neu und tiefer kennenzulernen ein wesentliches Ziel und roter Faden von Paartherapie ist. Das zu riskieren und sich einzulassen, ist nicht immer einfach. Sehr verständlich!

Aber ich nehme von Beginn an Bedürfnisse ernst und gebe ihnen Gehör. Vom ersten Gespräch an bin ich daran interessiert, gemeinsam ausreichend Sicherheit zu schaffen, Dynamiken zu verstehen und gemeinsam nach neuen Möglichkeiten des Umgangs zu suchen.

Bitte teilen Sie Ihre Gedanken gleich ab dem ersten Gespräch, damit ihre Bedürfnisse berücksichtigt werden können.

Auch das ist ein möglicher Ausgangspunkt. Paartherapie muss nicht das Ziel haben, die Beziehung zu „retten“. Sie kann helfen, eine ehrliche Entscheidung zu treffen – ob für einen gemeinsamen Weg oder eine respektvolle Trennung. Wichtig ist, dass beide bereit sind, sich mit der Wahrheit in der Beziehung zu zeigen.

Das ist gar nicht so selten. Sie können auch allein mit einem Beziehungsthema in die Praxis kommen. Denn oft verändert sich dann bereits etwas, wenn Sie sich selbst besser verstehen – eigene Reaktionen, Wünsche, Muster. Manche Partner*innen entscheiden sich später doch noch mitzukommen …

Das ist sehr individuell. Manchmal reichen wenige Sitzungen zur Klärung. Bei tieferliegenden Themen kann eine längere Begleitung hilfreich sein. Wir klären gemeinsam, welches Tempo und welcher Rahmen für Sie passt.

Paartherapie ist keine Garantie gegen eine Trennung – aber sie kann helfen, eine bewusste Entscheidung zu treffen: für ein gemeinsames Weitergehen oder ein respektvolles Auseinandergehen. Manchmal entsteht durch ehrlichen Kontakt wieder neue Nähe. Manchmal zeigt sich, dass Loslassen der stimmigere Weg ist. In beiden Fällen kann Paartherapie klärend und entlastend sein.

In der Paartherapie stehen gemeinsame Beziehung im Mittelpunkt – nicht eine einzelne Person, sondern beide Personen. Ich achte darauf, dass beide Partner gehört und gesehen werden. In der Einzeltherapie hingegen arbeite ich mit einer Person an ihren eigenen inneren Themen – das kann auch Beziehung betreffen, aber aus einer Perspektive.

Systemische Paartherapie wird von keiner Krankenkasse (GKV/PKV) übernommen, weil hier ein persönlicher „Krankheitswert“ fehlt.


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